ZEITSTRAHL        

(wird laufend ergänzt)

Der Name "SPOY" oder "SPUY" bedeutet seit alters her nichts anderes als "SCHLEUSE". Es gibt diese Bezeichnung auf alten Karten überall dort, wo in Deichen Schleusenwerke eingetragen sind die zur Entwässerung von "WETERINGEN", also Wasserläufen aus dem Hinterland zu größeren Flüssen, eingetragen sind. In Kleve gab die Schleuse später dem Kanal, der in früheren Jahrhunderten Teil des an Haus Schmithausen (Rheinzoll) bis nach Kleve verlaufenden Rhein war, den Namen.


8. Jhd.     Im Verlauf des vormittelalterlichen Rheinlaufes, (später Kermisdal - Wetering - Spoy), lagen unterhalb der Klever Burg zwei Schiffsmühlen im Wasser.

1317     gab es an der Spoy (Rhein) nicht nur die gräfliche Wassermühle unten am Schlossberg, wie aus einer entsprechenden Urkunde hervorgeht, der Graben hatte zum Rhein hin seinen Abfluss und wurde damals schon von Schiffen befahren (wie groß die Schiffe sein konnten und wie weit der Graben schiffbar war ist nicht bekannt). Dies ist ersichtlich aus dem Privilegium des Grafen Diedrich VI. aus dem Jahre 1242, als er Cleve die städtische Verfassung verlieh, den Kaufleuten daselbst gewährte , dass sie , wenn sie den Rhein auf und abführen, an den daselbst befindlichen Land und Wasserzöllen von den Abgaben befreit sein sollten. Zudem hatte Kleve zu der Zeit schon einen Opschlaag (Werft) um Schiffe mittels Kran zu be- und entladen. Auch eine Schiffergilde war in Kleve vorhanden. 


 1319     In Kleve an der Bleiche sowie bei Haus Nelleward, welches zu Wardhausen gehörte, lagen unterschlächtige Wassermühlen mit Mühlenwehr und Mühlenkolke zum Aufstauen des Wassers welches aus dem Kermisdahl kam und in den Tweestrom Richtung Vossegatt floss. 


1341     Erstmalig wird in einer Urkunde der Name „Kermisdahl“ erwähnt.

 1374     nannte man den Spoygraben noch „Rhein“. In einer Urkunde, betreffend das Haus des Burgwächters Albert, wird angegeben, das Haus befände sich zwischen dem „Rhein“ und dem Garten des Peter Helle. Ein Rentenbrief aus demselben Jahr hat die Überschrift „de quinque solidis ex domo Franconis cuper juxta murum Reni“, also neben der Rheinmauer. 

 

1379     Der Herr von Wardhausen verkauft dem Kloster Bedburg ein Stück zusammenhängendes Land zwischen Kellen und Wardhausen. Da das Land zusammenhängend war, gab es die Spoy dort als ausgebauten Kanal für größere Schiffe wohl noch nicht. 


1381      Graf Adolf I. bezieht Wardhausen in das Drostamt Kleve ein und die alte Herrlichkeit ist somit kein eigener Gerichtsbezirk mehr und gehörte fortan zum Gerichtsbezirk Kellen. 


1391     (aber vor 1428, hier ist die Altaktenlage nicht eindeutig zu klären) wurde  damit begonnen die  Spoy als Kanal zu graben, der dann zur Deichschau Kleverhamm gehörte.

1395     Der Kanal ist noch nicht fertig gegraben. Dies beweist eine Rechnung der Klever Stiftskirche, die in diesem Jahr Hausteine für die Kirche ankaufte. Diese wurden am Rhein (am alten Hafen vor der Schleuse) auf Karren geladen und von Fuhrleuten nach Kleve gefahren. 
 

1417     Zum Bau eines Bergfried in Kleve wurden Balken und Bretter in Wesel gekauft und für 6 Gulden und 24 Krumsterz den Rhein hinabgebracht bis zur Briener Schleuse. Da aber „want men doir die spoy niet en mocht, want te droigh was" (der Spoykanal war zu trocken), an der Spoy (Schleuse) verladen und per Achse (auf Karren) nach Cleve geschafft, wobei der Spoymeister (Schleusenmeister) mit 4 Krumsterz bezahlt wurde. 


1432     Zu dieser Zeit existierte ein Umschlagplatz am Altrheinufer, vor der Schleuse am Banndeichsiel, um die Güter von großen Rheinschiffen auf kleinere Kanalschiffe umzuladen. In diesem Jahr bezahlte die Stadt Kleve auch die letzten Kosten für die Schiffbarmachung des Spoykanal. Am 31. Januar nimmt die Stadt Kleve ein Darlehen von 200 Gulden auf um „to betalen alsulke schoeld, als wij noch van onser stat spoyen ende shepvaert waren“. Hier wurden noch Schulden getilgt für die Schiffbarmachung des Kanals.

1448     Am 14. September erließ Herzog Adolf von Kleve eine Verordnung, die Höhe der Mühlenstauwerke verbindlich festzulegen für die Mühle an der Bleiche (gegenüber dem Pulverturm) und bei Nelleward.
 

1462     Am 25. Juli wird Wilhelm von Eimerick, Schlüter zu Winnendael, beauftragt, 20 Malter reinen Kalks für das Gewölbe der Kapelle auf dem Schloss zu Cleve per Schiff nach Cleve bis zur Spoy zu besorgen. 
 

1482     Auf dem Nikolaustag kam über den Spoykanal eine große Glocke nach Kleve, bei deren Verladung 12 Mann halfen. 
 

1530     Für den Tweestrom wurde eine neue Schleuse „an gen Vosshaell“ gebaut. An den Kosten musste sich die Stadt Kleve beteiligen und diese lieh sich dazu, weil kein Geld dafür bereit stand, 30 Goldgulden von der St. Sebastiansgilde. 


1540     Am 20. April fand eine Strombefahrung des Rhein statt.

1544     Bei einer erneuten Strombefahrung wurde eine Handrisskarte gezeichnet. Diese Karte enthält die bisher älteste Darstellung der Briener Schleuse. Mit zwei Türmen, die über dem Wasser noch mit einem geschlossenen Übergang verbunden sind. Die Türme waren zweigeschossig. Das dazugehörige Protokoll sagt aus: „an gen Spoy ligt eyn sluyse tot der waterleyen van Cleve in de Rhijn; ind hyr is oeck eyn vehr (Fähre) over den Rhijn tostendlich unseren genedigen heren!“  Zudem hatte man starke Kiesanlandungen unterhalb der Spoy bemerkt.
 

1544     In einem Brief vom 24. April wird ein Haus erwähnt „das zwischen den zwei Brücken längst des Stadtgrabens oder „alten Rheins“ gelegen war "(tuysschen den tween bruggen allanx der Stadtgraven ader alden Ryne gelegen)


1559     In diesem Jahr wurden die Spoyschleuse, der Warsdeich sowie die Vosshaelsche Schleuse beschädigt und mussten erneuert werden.

1560     Am 7. Juni des Jahres war die neue Schleuse an der Spoy fertig. Die Kosten sollten nach Bescheid der Klevischen Räte vom 29. April 1560 zwischen den Grundherren und Pächtern nach dem Modus von 1424 verteilt werden. Wardhausen verlor in diesem Jahr, durch eine erweiterte Grabung am Spoykanal sowie durch die angelegten Rückstaudeiche entlang des Spoykanal, seine Verbindung zum Kleverhammer Deichsystem und wurde zum eigenen kleinen Polder. Die Grundbesitzer und Bewohner mussten sich von da an selbst um ihre Deiche kümmern und bekamen keinerlei fremde Hilfe. Aus diesem Grund richteten „die verordneten der geeften van beiden slussen an gen spoy tho warthuysen“ eine Anfrage an die Räte der Stadt Kleve. Gemeint sind die Schleuse am Voshael und an der Spoy, die von den Geerbten von Wardhausen gemeinsam unterhalten wurden, da sie zwischen dem Deich lagen. 


1564     Am 9. Juni gab es eine Strombefahrung von der Spoy bis nach Arnhem.

 

1570     Am 18. Oktober gab es eine Strombefahrung von Beek (Duisburg) bis zur Spoy.

 

1571     Am 30. April fand eine Strombefahrung statt von Orsoy bis zur Spoy.

 
1575     Nach der Kleverhammer Deichordnung aus dem Jahre 1575 sollten, laut der Regierung in Kleve, die Geerbten aus Kalkar die Kosten für den Unterhalt der Spoyschleuse sowie der kleinen Schleuse am Vosshael mittragen, als Sanierungsarbeiten anstanden. Die Kalkarer weigerten sich bis zum 8. August 1575, als diese ein Befehlsschreiben des Klever Herzogs bekamen und sie doch zur Kasse gebeten wurden.

1577     Die Befahrungskommission stellte fest, dass die Spoyschleuse so große Schäden aufweise, dass sie "offen" liege (nicht nutzbar).

1580     Am 14. August fand eine Strombefahrung von Ruhrort bis zur Spoy statt. Die jeweilige Führung bei der Strombefahrung lag in Händen des Landrentmeisters Johan Potgieter aus Essen.
 

1582/ 83     Der Spoygraben war wegen niedrigen Wasserstandes auch für kleinere Kähne nicht schiffbar und Kalk sowie Holz, welches von Wesel kam, musste mit Fuhrwerken vom Rhein nach Kleve gebracht werden, wie dementsprechend erhaltene Rechnungen ausweisen. 

 

1600     Ab den 17. Jahrhundert, so sagen die Akten im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf aus, gehörte Wardhausen wieder zur Deichschau Kleverhamm. Diese Deichschau war auch für die Vosshaelsche Schleuse, die Spoyschleuse sowie einen Teil des Spoygrabens zuständig.

1608     Am 31. Dezember besuchte der Venezianische Botschafter in London, Giorgio Giustiniano, auf seiner Rückreise in die Heimat die Stadt Kleve. Er schreibt in seinem damaligen Reisebericht: „Wir kamen von Schenkenschanz und fuhren über einen gerade verlaufenden Kanal nach Kleve.“

1615     Eine große Kribbe, an das Widerlager der Briener Schleuse angelehnt, sollte der Ablenkung des Rheinstromes dienen (der heutige Altrhein war zu dieser Zeit noch der eigentliche Rhein). Viel Geld wurde investiert, aber die Kribbe hielt den starken Rheinfluten nicht stand.
             In diesem Jahr bestiegen Herzog Johann III. und Herzogin Maria von Jülich  in Griethausen die fürstliche Yacht um Rheinaufwärts zu fahren zur Rheinbesichtigung. Die ersten Männer des Landes sind in seinem Gefolge. Am 8. September ist die Gesellschaft zurück in Lobith, wo das Herzogpaar ein paar Tage bleibt. Die anderen Herren fahren über Vossegatt und Spoykanal zurück nach Kleve. Dabei hält der damalige Schreiber fest, dass die herzöglichen Räte sich über den total verschilften Spoykanal ärgern.

1635     Die Spoyschleuse sowie die Vosshaelsche Schleuse wurden bei der Belagerung von Schenkenschanz aus taktischen Gründen verschlossen und der Spoydeich geöffnet, wodurch die Ländereien von Kleverham unter Wasser gesetzt wurden. (Dieser Effekt wurde im 2. WK noch einmal genutzt als die Briener Schleuse gesprengt wurde).

1636     Während der Belagerung von Schenkenschanz stürzte die Spoyschleuse unter der Gewalt des Winterhochwassers zusammen.

1647     In den Jahren 1647/48 galt es, eine Finanzierung sicherzustellen für eine neue Schifffahrtsschleuse am Spoykanal. Damals ein gar nicht so einfaches Unterfangen, denn der Dreißigjährige Krieg war gerade erst mit dem Friedensschluss von Münster beendet und die finanziellen Mittel überall sehr knapp. Darum gab es auch zunächst erst Gelder für die Reparatur der kleinen Vosshaelschen Schleuse.

1656     An der neuen, hölzernen Spoyschleuse wird gebaut, doch durch den harten Winter 1656/57 nahmen die Bauarbeiten großen Schaden durch Hochwasser und Eisgang.

1657     In Kleve begannen die Vorbereitungen des Kurfürsten um die durchgehende Schifffahrtsverbindung vom Rhein nach Kleve zu verwirklichen. Dazu wurde der Spoygraben vertieft und das Siel zur Kammerschleuse umgebaut. Die Regierung verlangte aber, weil sie einen Kostenzuschuss von 20.000 Taler gab, die Vergrößerung der Schleusenkammer, von 14 auf 33 Meter Länge, und von 0,60 Meter mehr in der Breite (leider wird die ursprüngliche Breite nicht angegeben). Die Schleuse wurde als Zimmermannskonstruktion komplett aus Holz errichtet.

1658     wurde die neue Spoyschleuse fertiggestellt. Aber man hatte sich bei der Planung mit den Kosten verrechnet. Da die neue Spoyschleuse auch größere Schiffe aufnehmen sollte, sogenannte Samoreusen, stiegen die anfänglich errechneten Kosten von 2.600 Reichstaler um ein Vielfaches, nämlich um weitere 3.440 Reichstaler, an. Somit lagen die Kosten nach Fertigstellung bei 6.040 Reichstaler.

1670     In diesem Jahr wurde mit dem Bau der "Statenjacht" des Prinzen Moritz begonnen. Die Innenausbauten wurden von Handwerksmeistern in Kleve errichtet.

1673     Die "Statenjacht" des Prinzen Moritz wurde fertiggestellt und eine Probefahrt mit "hohen Herrschaften" aus Berlin startete an der Briener Schleuse.

1679      Am 20. Dezember starb Johann Moritz von Nassau-Siegen in Berg und Tal bei Kleve. Johann Moritz hatte zuletzt verfügt, dort in der von ihm geschaffenen Tumba (und nicht, wie ursprünglich verfügt, in der Siegener Fürstengruft) beigesetzt zu werden, was zunächst auch geschah. Am 24. November 1680 wurde sein Leichnam jedoch in die Fürstengruft überführt.

1688     Der Neubau der Briener Schleuse in Massivbauweise aus Stein wurde begonnen. Sie war 40 Meter lang und 11,3 Meter breit und war für Schiffe bis 300 Tonnen berechnet.

1693     Der Neubau der Schleuse wurde fertiggestellt.

1791      Johanna Sebus wird am 28. Dezember in Brienen geboren.

1809     Ein Verheerendes Hochwasser zerstört die Deiche. Am 13. Januar 1809 stirbt Johanna Sebus bei ihren Rettungsaktionen.

1809     Am 11./12. Mai bekam Johann Wolfgang von Goethe, auf Veranlassung des Unterpräfäkten von Kleve, Baron von Keverberg, und durch Vermittlung von Christine von Vernijoul, den Auftrag eine Ballade über Johanna Sebus zu schreiben.

1811     Am 09. Juni war die Grundsteinlegung zum Johanna Sebus Denkmal und Einweihung des Denkmals.

1843     Baubeginn einer neuen Schleuse sowie eine erneute Erweiterung und Vertiefung des Spoykanal. Sie war 51 Meter lang und 6,9 Meter breit und für Schiffe mit 300 Tonnen ausgelegt.

1844     2. Juli, Ausschreibung für 1.824 000 Ziegelsteine und 40.000 Kubikfuß gelöschten Kalk für den Neubau der Schleuse in Brienen.

1846     Die Arbeiten an der neuen Schleuse wurden fertig und der Ausbau ließ nun Schiffe mit 300 Tonnen zu.

1847    In diesem Jahr wurde die Schleuse unter staatliche Verwaltung gestellt und am 4. Juli gab die Königliche Regierung zu Düsseldorf eine neue Verordnung heraus, betreffend den Spoykanal. Wörtlich steht dort unter § 6: "Die Hineinführung von Kloaken und Abtritts-Kanälen in den Spoy-Kanal, das Hinein werfen von Steinen, Schutt, Sand, Asche, Kehricht oder sonstigen Gegenständen, welche eine Verflächung des Kanals zur Folge haben oder der Schifffahrt hinderlich werden könnte, ist verboten".

 

1848     Am 16 Februar wurde ein Griethausener Bürger Abends gegen halb 8 Uhr auf dem Wege vor der neuen Briener Schleuse von drei Männern überfallen und ausgeraubt. 


1865     Der Spoykanal war bis zur alten Brücke am Brückentor schiffbar und es führte für die Eisenbahn eine Schwenkbrücke darüber.

1888     Gründung der Firma van den Bergh in Kellen.

1889     Die Ölmühle Noury und van de Lande verlässt Kleve, weil die projektierte Verbesserung des Spoykanal sich zu lange hinzog. Der Klever Bürgermeister Dr. Wulff erinnerte zu diesem Zeitpunkt schon länger daran, wie notwendig der Ausbau des Spoykanal wäre.

1904     Der Spoykanal bekommt eine neue Ladestraße am Hafen und eine neue Werftmauer.

1906     Am 22. November nahm das neue Gaswerk am Hafen seinen Betrieb auf. Bis dahin hatte das alte Gaswerk, dort wo früher das Stadtbad war, seit 1858 die Gasversorgung in Kleve gesichert.

1907     bis 1908 wurde die heute zu sehende, unter Denkmalschutz stehende Schleuse erbaut. Sie war 67 Meter lang und 8,2 Meter breit und für Schiffe bis 600 Tonnen konzipiert.

1909     Am 15. Oktober wurde die neue Schleuse in Betrieb genommen.

1910     Am 1. Januar wurde der Spoykanal zur Zollstrecke erklärt.

1911     Am 16. Oktober flog das Zeppelin-Luftschiff „Schwaben“ über Kleve und den Spoykanal.

1921     Am Spoykanal beginnen im März die ersten Amelandfahrten der Jugendfreizeit. Sie starteten am Klever Hafen und viele Eltern begleiteten den Nachwuchs bis zur Schleuse in Brienen.

1927     In diesem Jahr wurde das Pumpenhaus über der alten Schleusenkammer errichtet. 


1932     Neubau der zweigleisigen Klapp-Hub-Brücke für die Eisenbahn über den Spoykanal. 150.000 Reichsmark stellte die Reichsbahn dafür zur Verfügung. 270 Tonnen Stahl wurden für die 21,12 Meter lange Konstruktion verbaut und der Spoykanal zusätzlich auf 11,70 Meter verbreitert. Die Firma C. H. Jucho Brückenbau aus Dortmund baute die Scherzer-Klappbrücke über den Spoy-Kanal in Kleve. 

         
1933   In diesem Jahr wurden die  Mauern der Schleusenkammer der Briener Schleuse um 1,5 Meter erhöht um Schiffe bis 1000 Tonnen zu schleusen und die neuen mechanischen Antriebe wurden eingebaut. 


1935      Die neue Klapp-Hub-Brücke wurde fertiggestellt und in Betrieb genommen.  


1938     Am 11. Dezember brannte die Klever „Münze“. Das Löschwasser entnahm die Feuerwehr dem Spoykanal.

1944     Am 7. Oktober schlugen Pioniere eine Brücke über den Spoykanal die zur Hermannstraße in Kellen führte. Dort entlang wurde eine provisorische Wasserleitung gelegt, damit ein Teil der Spyckstraße sowie der Bauhof der Luftwaffe am Hafengelände mit Wasser versorgt werden konnte.

1945     Am 7. Februar gegen 22 Uhr erreichte Kleve ein zweiter schwerer Luftangriff.

1945     Am  11. Februar,  Karnevalssonntag, sprengte das deutsche Pionierbataillon 84. I.D. die Spoyschleuse in Brienen mit darauffolgender Überschwemmung bis an den niedrigsten Punkt des Spoykanal am Klever Hafen sowie bis Kellen und Rindern.


1945     12. Februar, die 3. Kanadische Division stand gegen Mittag bei Nelleward am Spoykanal. Am Abend bildeten die Kanadier dort einen Brückenkopf über den Spoykanal.

1946     Die Schleuse in Brienen bekommt neue Stemmtore.

1947     Am 22. September war die im Krieg gesprengte Briener Schleuse wiederhergestellt und der Schleusenbetrieb wurde wieder aufgenommen.

1948     Im März wurde in der unweit der Schleuse gelegenen Villa der Lüps‘schen Gutsverwaltung das DRK - Kinder-Erholungsheim eröffnet.

1949     Die neue Straßen-Hubbrücke über die Schleuse wird eingeweiht.     

1951     Die Stadt Kleve erwarb von der Familie van Hoevel ein großes Grundstück um einen neuen Wendehafen zu errichten.

1952     Die Briener Schleuse bekommt neue Stemmtore eingebaut.

1957     Abbau der im Krieg zerstörten Klapp-Hub-Brücke der Eisenbahn.

1958     Das Kinderheim des DRK, „Haus Brienen“, wird nach fast zehnjährigem Bestehen am 1. April aufgelöst.

1973     Das Motorschiff "Edda Rotterdam“ gerät 5. Juni auf dem Spoykanal in Brand. Die Wehr kann eine Explosion gerade noch vermeiden.

1980     Die Schleuse wird saniert.

1988     Die Nischenpoller und Teile der Schleuse werden saniert.

2001     Der Startplatz im Unterwasser der Schleuse wird erneuert.

2003     Die Hubbrücke sowie deren Straßenbelag werden saniert.

2008     In diesem Jahr wurde die Wasserhaltung der Schleuse automatisiert.

2019     25. November, Gründung des Schleusen-Verein-Brienen e.V. in Uedem.

2020     Die ab März geplanten Vorträge für die Mitglieder des SVB sowie öffentliche Events müssen bis auf weiteres wegen der Covid 19 Pandemie verschoben werden.

2020     Am 18. Juli wurden der Klever Bürgermeisterin Sonja Northing sowie unserem Schirmherren Theodor Brauer eine gerahmte Reproduktion einer Tuschezeichnung der Schleuse in Brienen überreicht. Anschließend traf man sich mit einem Vertreter des Vorstandes des Verein Tiergarten Kleve e.V., da man mit dem genannten Verein eine Kooperation eingegangen ist.

2020     Am 29. Juli wurde unsere Vereinszeitung im Vereinslokal "Zum Johanna Sebus Denkmal" für interessierte Leserinnen und Leser ausgelegt.

2020     Am 10. August bekam unsere Schirmherrin Dr. Barbara Hendricks (MdB) ebenfalls eine gerahmte Reproduktion der Tuschezeichnung der Schleuse in Brienen überreicht.

2020    Am 20. August bekam der SVB e.V. den Heimatpreis des Kreises Kleve von Landrat Wolfgang Spreen überreicht. Man belegte den 2. Platz, dotiert mit einem Preisgeld von 2.000,-€.
 

2020     Im September bekamen die Mitglieder des SVB erstmalig das 12 Seiten starke, DIN A 4 große Heft "Schleusen Journal" auf dem Postweg zugestellt. 


2021     Anfang Februar wurden die neuen Autoaufkleber des SVB fertiggestellt und im Laufe des Monats an die Mitglieder ausgegeben. Der Titel lautet "Hände weg von der Schleuse", zeigt ein Bild von der Schleuse einen durchgestrichenen Bagger sowie eine stilisierte Hand, die sich schützend über die Briener Schleuse legt.

2021    Am Donnerstag, 18. März, überreichte der 1. Vorsitzende, im Namen des gesamten Vereins der Schirmherrin Dr. Barbara Hendricks einen Blumenstrauß mit Glückwünschen zu dem ihr vom Bundespräsidenten verliehenen Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 
 

2021    Am Dienstag, 1. Juni, wurde die gegenseitige Mitgliedschaft des Heimatverein Schenkenschanz mit dem SVB bestätigt. Hier werden wir mit Führungen des Vereins auf Schenkenschanz und Vorträge seitens des SVB zusammen arbeiten.

2021     Mitte Juli bekamen die Mitglieder des SVB das zweite "Schleusen Journal" auf dem Postweg zugestellt.


2021    Am Samstag, 17. Juli, traf der Vorstand des SVB sich auf Wunsch des Kreistagsmitgliedes Ralf Janssen (Gruppe Vereinigte Wählergemeinschaften Kreis Kleve, VWG) mit drei Kreistagsmitgliedern an der Briener Schleuse.  Die VWG hat einen Antrag formuliert, der im zuständigen Ausschuss Schule, Kultur und Sport am 7. Oktober 2021 eingebracht wird. Dabei will die Gruppe Politik und Verwaltung auf die Denkmalwürdigkeit der Schleuse, deren Ursprünge bis in das Jahr 1400 zurückreichen, nachdrücklich hinweisen. 


2021    Am Montag, 19. Juli, trafen sich Vorstandsmitglieder des Heimatverein Griethausen und des SVB um ihre gegenseitige Mitgliedschaft in den jeweiligen Vereinen zu bestätigen. Mit Führungen und Vorträgen wird man sich gegenseitig unterstützen. 
 

2021    Am Dienstag, 10. August, wurde die gegenseitige Mitgliedschaft mit dem Emmericher Geschichtsverein, in dem der 1. Vorsitzende des SVB seit vielen Jahren Mitglied ist, bestätigt.

2021     Am Dienstag, 31. August, nahmen drei Vereinsvertreter des SVB am Erörterungstermin de Deichverbandes Xanten-Kleve und Vertretern der Bezirksregierung Düsseldorf teil. Der SVB war eingeladen aufgrund einer vom Verein im Jahre 2020 abgegebenen Stellungnahme zum Rückbau des Denkmals Schleuse Brienen.

2021     Seit Anfang September sind Mitglieder des SVB damit beschäftigt ein Modell der Schleuse Brienen zu bauen. Dafür stehen Fotos, Filme, eigene Vermessungen sowie alte Baupläne zur Verfügung.

2021     Am Mittwoch, 22. September, wurde im Ratssaal der Stadt Kleve die Machbarkeitsstudie 2.0 vorgestellt. Zwei Vorstandsmitglieder und zwei Mitglieder des SVB nahmen daran teil.

2021     Am 12. Oktober wurde des SVB Kalender auf das Jahr 2022 geliefert und ist seit dem 18. Oktober exklusiv bei Buchhandlung Hintzen in Kleve käuflich zu erwerben.

2021     Anfang November bekamen die Mitglieder das "Schleusen Journal Nr. 3".

2021     Am 19. November trafen sich Mitglieder und Vertreter der Politik von Stadt und Kreis zu einer Schleusenführung durch Herrn Martin Wolters vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Im Anschluss fand erstmalig - Corona hatte es bisher verhindert - eine Mitgliederversammlung im Vereinslokal
"Zum Johanna Sebus Denkmal" statt.

2021     Am 25. November konnte der SVB auf zwei Jahre seines Bestehens blicken.

2021    Im Dezember, eine Woche vor dem Weihnachtsfest, war der "Schleusen-Kalender" des SVB vergriffen.

2022     Am 10. Januar wurde unter der Rubrik "Videos" auf der Homepage des SVB ein kurzer Film eingestellt der die winterliche Stimmung am Altrhein, von Griethausen bis zur Briener Schleuse, zeigt.

2022     Am 13. Januar erinnerte der SVB mit einem Artikel auf seiner Facebookseite sowie auf der Homepage an den Todestag des Mädchens Johanna Sebus.

2022     Seit dem 27. Januar hat der SVB einen weiteren namhaften Unterstützer: Das "Konsulat des Königreichs der Niederlande" in Kleve.

2022     Am 18. März konnten wir unser 50. zahlendes Mitglied im Verein begrüßen.

2022     Am 28. März wurde das "Schleusen Journal Nr.4" auf dem Postweg an unsere Mitglieder versandt.